Unser Konzept in Kürze

Unsere Kita ist ein Ort, an dem sich Kinder und Erwachsene in einer humorvollen und entspannten Atmosphäre wohlfühlen, forschen, experimentieren, betätigen, austauschen und (weiter-) entwickeln können. An dieser Qualität arbeiten wir täglich und entwickeln uns kontinuierlich weiter.

Unser pädagogisches Handlungskonzept beruht auf fachlichen und gesetzlichen Grundlagen und wird mit Hilfe unseres Trägers kontinuierlich evaluiert; eine zentrale Rolle nimmt dabei der Sächsische Bildungsplan ein.

Wie die Kita zu ihrem Namen kam...

Nachdem die Kita etwa ein Jahr geöffnet und sich das pädagogische Konzept in seiner Grundstruktur gefestigt hatte, war es an der Zeit der Kita einen Namen zu geben. Wichtig dabei war, dass der Name einen Bezug zu den inhaltlichen Schwerpunkten unserer Arbeit aufweist.

Und so entstand in einem kreativen Prozess der Name PIROlino. Vier pädagogische Begriffe finden sich in den ersten vier Buchstaben des Namens wieder und werden daher auch groß geschrieben:

Ein P für ... Projektarbeit

Ein I für ... Integration

Ein R für ... Ressourcenorientierung

Ein O für ... Offene Arbeit

Projektarbeit

Die Projektarbeit ist eine mögliche Form, sich mit allen Sinnen einem Thema der Kinder zu nähern und es bis ins letzte Detail zu ergründen. Daher sind Umfang und Dauer der Projekte abhängig vom Wissensdurst der Kinder. Unsere Vorschulkinder widmen sich über einen längeren Zeitraum einem Projektthema, welches sie am Anfang des Vorschuljahres gemeinsam in der Gruppe festlegen.

Integration

In unserer Einrichtung ist eine speziell ausgebildete Pädagogische Fachkraft für 4 Integrationskinder verantwortlich, wobei die Kinder im offenen Tagesablauf immer mit den anderen Kindern und pädagogischen Fachkräften zusammen sind. Die Integrationserzieherin interagiert durch intensive Beobachtung der Kinder, gezielte Förderung und regelmäßigen (Fach-)Austausch mit dem Team, den Eltern und Einrichtungen, die am Hilfeplanprozess beteiligt sind (Sozialamt, Therapeuten etc.).

Kinder, die von Benachteiligung bedroht sind, haben ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, auf Vermeidung von Benachteiligungen und das unabhängig von ihrer Herkunft, ihres sozialen Standes und ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Integration bedeutet die gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder am Kitaalltag. Dafür werden verbesserte Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt. Als Voraussetzung muss der erhöhte Betreuungsbedarf eines Kindes individuell festgestellt werden.

Ressourcenorientierung

Die Kinder können sich jeder Zeit mit ihren Ideen, Wünschen und Vorschlägen zur Tagesgestaltung einbringen und die Erwachsenen versuchen dann bei der Umsetzung behilflich zu sein. Eine zentrale Rolle bei dem Erkunden der Bedürfnisse und Interessen der Kinder spielt die Beobachtung durch die Erzieher/-innen. Da sich alle Kinder nach ihren Interessensgebieten betätigen können, herrscht im Haus und in den Räumen eine angenehme Atmosphäre, was den pädagogischen Fachkräften Freiräume für Beobachtungen bietet. Im nächsten Schritt ziehen sie Schlüsse für ihre pädagogische Arbeit und bringen diese in Form von Impulsen (Angeboten) mit ein.

Aber auch die Fähigkeiten jedes Mitarbeiters oder der Eltern lassen wir immer wieder in unseren pädagogischen Alltag einfließen, der dadurch interessant und abwechslungsreich wird.

Offene Arbeit

Unsere (Funktions-)Räume sind alle unterschiedlich und die Kinder haben im Tagesablauf die Möglichkeit frei zu wählen, in welchen Räumen, bei welchen Erwachsenen, bei welchen Angeboten und bei welchen Kindern sie sich aufhalten möchten. Natürlich werden die Kinder im Krippenbereich in diesem Entscheidungsprozess intensiver durch die pädagogischen Fachkräfte begleitet als das später im Kindergartenbereich notwendig ist.

Bei aller Offenheit sind jedoch Orientierung gebende Strukturen notwendig, damit der Alltag ruhig und entspannt ablaufen kann. So sind sowohl im Kindergarten als auch im Krippenbereich alle Erzieher/-innen für einen Raum verantwortlich. Außerdem finden sich die Kinder an den Kernzeiten des Tages (Ankommen, Morgenkreis) in ihren Bezugsgruppen ein.

In der Krippe können das pro Raum bis zu drei Erzieher/-innen sein. Diese bilden gemeinsam mit ihren Bezugskindern eine Gruppe, die sich zum Morgenkreis und während der gesamten Mittagszeit bis zum Vesper in diesem Raum mit dazugehörigem Bad und Schlafzimmer aufhält. In der restlichen Zeit des Tages sind je nach Personal alle Räume geöffnet und die Kinder können sich zwischen Gruppenraum, Spielflur und Garten entscheiden. Angebote finden teils gruppenübergreifend und freiwillig statt.

Im Kindergarten gibt es fünf große Themenräume, die jeweils durch zwei pädagogische Fachkräfte betreut werden. Zum Ankommen und im Morgenkreis treffen sich die Kinder bei ihrem/r Bezugserzieher/-in in dem dazugehörigen Raum. Also haben immer zwei Bezugsgruppen einen gemeinsamen Morgenkreis. Wir achten darauf, dass immer ein/e Erzieher/-in pro Themenraum anwesend ist, damit alle fünf Morgenkreise stattfinden können. Für die restliche Zeit des Tages sind die Räume je nach Personal geöffnet und die Kinder können sich frei entscheiden. Mindestens ein/e Kollege/Kollegin ist immer im Garten, wobei je nach Bedarf noch weitere Kollegen/Kolleginnen hinzukommen können. Die Mittagszeit und das Schlafen findet in den Bezugsgruppen statt. Jedoch haben Kinder, die nicht mehr schlafen, die Möglichkeit in einer Wachgruppe die Mittagszeit für ruhige und entspannende Tätigkeiten zu nutzen. Nach der Mittagszeit haben die Kinder dann wieder freie Wahl und die Räume schließen sich nach und nach mit dem Feierabend der pädagogischen Fachkräfte.